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Ab welchem Alter darf man vapen? Altersgrenze für Vapes & E-Zigaretten erklärt

Kurz gesagt: Vapes und E-Zigaretten sind in Deutschland erst ab 18 Jahren erlaubt. Das gilt auch für nikotinfreie Vapes und E-Zigaretten. Händler dürfen entsprechende Produkte nicht an Kinder oder Jugendliche abgeben. Im Versandhandel dürfen sie Minderjährigen weder angeboten noch an sie abgegeben werden. Grundlage dafür ist insbesondere § 10 des Jugendschutzgesetzes (JuSchG).

Doch warum gilt die Altersgrenze auch für Vapes ohne Nikotin? Wie sieht es beim Online-Kauf aus? Und was sagt das Jugendschutzgesetz genau? Hier findest du die wichtigsten Antworten verständlich zusammengefasst.

Ab welchem Alter darf man vapen?

Ab welchem Alter darf man Vapes kaufen?

In Deutschland dürfen Vapes und E-Zigaretten nur an volljährige Personen abgegeben werden. Du musst also mindestens 18 Jahre alt sein.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich beispielsweise um eine Einweg-Vape, ein Pod-System oder eine klassische E-Zigarette handelt. Entscheidend sind die gesetzlichen Vorgaben zum Jugendschutz.

§ 10 des deutschen Jugendschutzgesetzes regelt insbesondere die Abgabe von Tabakwaren und anderen nikotinhaltigen Erzeugnissen an Kinder und Jugendliche. Die Vorschriften gelten ausdrücklich ebenfalls für nikotinfreie elektronische Zigaretten und elektronische Shishas.

Vape-Altersgrenze in Deutschland auf einen Blick

Produkt / Frage Regelung in Deutschland
Vape mit Nikotin Ab 18 Jahren
Vape ohne Nikotin Ab 18 Jahren
E-Zigarette Ab 18 Jahren
E-Shisha Ab 18 Jahren
Liquid mit Nikotin Abgabe an Minderjährige verboten
Online-Kauf Nur für Erwachsene
Versandhandel an Minderjährige Verboten

Damit ist auch die häufig gestellte Frage „Sind Vapes ohne Nikotin unter 18 erlaubt?“ eindeutig beantwortet: Nein.

Was sagt das Jugendschutzgesetz zu Vapes?

Die zentrale gesetzliche Grundlage ist § 10 JuSchG.

Danach dürfen Tabakwaren und andere nikotinhaltige Erzeugnisse Kindern und Jugendlichen in Gaststätten, Verkaufsstellen oder sonst in der Öffentlichkeit weder abgegeben werden noch darf ihnen dort der Konsum gestattet werden.

Besonders wichtig für E-Zigaretten ist Absatz 4. Dort wird ausdrücklich festgelegt, dass die entsprechenden Vorschriften auch für nikotinfreie Erzeugnisse wie elektronische Zigaretten und elektronische Shishas gelten.

Die Altersgrenze hängt bei einer Vape deshalb nicht davon ab, ob Nikotin enthalten ist.

Sind nikotinfreie Vapes unter 18 erlaubt?

Nein. Auch nikotinfreie Vapes dürfen nicht an Minderjährige abgegeben werden.

Das wird häufig missverstanden. Man könnte zunächst vermuten, dass sich die Altersbeschränkung ausschließlich auf Nikotin bezieht. Das Jugendschutzgesetz bezieht jedoch auch nikotinfreie elektronische Zigaretten und E-Shishas ausdrücklich mit ein.

Eine Vape mit 0 mg Nikotin ist daher kein Produkt für Kinder oder Jugendliche.

Darf man mit 16 eine Vape kaufen?

Nein. Mit 16 Jahren bist du in Deutschland minderjährig. Händler dürfen dir deshalb weder eine E-Zigarette noch eine entsprechende nikotinfreie Vape verkaufen beziehungsweise abgeben.

Das gilt im Fachhandel genauso wie beispielsweise an Tankstellen, Kiosken oder anderen Verkaufsstellen.

Auch eine Zustimmung der Eltern hebt die gesetzlichen Vorgaben zur Abgabe nicht einfach auf.

Kann man Vapes unter 18 online bestellen?

Nein. Das Jugendschutzgesetz berücksichtigt ausdrücklich auch den Versandhandel.

§ 10 Abs. 3 JuSchG bestimmt, dass entsprechende Erzeugnisse Kindern und Jugendlichen im Versandhandel weder angeboten noch auf diesem Weg abgegeben werden dürfen.

Für Online-Händler bedeutet das, dass der Jugendschutz auch beim Online-Verkauf sichergestellt werden muss.

Bei mediCig verkaufen wir E-Zigaretten, Vapes, Liquids und entsprechendes Zubehör ausschließlich im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen an Erwachsene.

Warum gelten Vapes erst ab 18?

Der Jugendschutz soll verhindern, dass Kinder und Jugendliche frühzeitig mit entsprechenden Konsumprodukten in Kontakt kommen.

Besonders relevant ist dabei Nikotin. Nikotin kann abhängig machen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung weist zudem darauf hin, dass Nikotin für Kinder und Jugendliche besondere gesundheitliche Risiken mit sich bringen kann.

Doch auch nikotinfreie E-Zigaretten sind nicht automatisch gesundheitlich unbedenklich.

Beim Dampfen wird ein Liquid erhitzt und das entstehende Aerosol eingeatmet. Welche Stoffe dabei entstehen und aufgenommen werden, hängt unter anderem vom verwendeten Liquid, dem Gerät und den Nutzungsbedingungen ab.

Für Menschen, die bislang weder rauchen noch dampfen, besteht daher kein gesundheitlicher Grund, mit dem Dampfen anzufangen.

Sind Vapes weniger schädlich als Zigaretten?

Diese Frage muss von der Altersfrage getrennt betrachtet werden.

Bei einer klassischen Zigarette wird Tabak verbrannt. Bei einer E-Zigarette wird dagegen ein Liquid erhitzt und das entstehende Aerosol inhaliert. Dadurch unterscheiden sich die entstehenden Stoffgemische erheblich.

Das bedeutet jedoch nicht, dass E-Zigaretten harmlos sind. Gesundheitsbehörden weisen darauf hin, dass die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen verschiedener beim Dampfen inhalierter Stoffe noch nicht vollständig geklärt sind.

Insbesondere für Kinder und Jugendliche sind Vapes daher keine geeigneten Produkte.
Wir haben dazu einen Artikel, der dich interessieren könnte: Wie viele Zigaretten sind eine Vape

Wie viel Nikotin darf eine Vape enthalten?

Für nikotinhaltige E-Zigaretten und Liquids gelten in Deutschland weitere gesetzliche Anforderungen.

Nach dem Tabakerzeugnisgesetz darf nikotinhaltige Flüssigkeit in entsprechenden E-Zigaretten und Nachfüllbehältern höchstens 20 mg Nikotin pro Milliliter enthalten.

Wichtige gesetzliche Produktgrenzen

  • Nikotinkonzentration: maximal 20 mg/ml
  • Nachfüllbehälter mit Nikotin: maximal 10 ml
  • Tank oder Kartusche entsprechender E-Zigaretten: maximal 2 ml

Diese Produktvorschriften ändern jedoch nichts an der Altersgrenze: Die Abgabe entsprechender Vapes an Minderjährige ist nicht erlaubt.

Vape, E-Zigarette und E-Shisha: Gilt überall die gleiche Altersgrenze?

Im Zusammenhang mit dem Jugendschutz: ja.

Die Begriffe werden im Alltag teilweise unterschiedlich verwendet.

Was ist eine E-Zigarette?

E-Zigarette ist der allgemeine Begriff für elektronische Geräte, bei denen ein Liquid erhitzt und das entstehende Aerosol inhaliert wird.

Was ist eine Vape?

Vape ist die heute verbreitete englische Bezeichnung, die häufig für kompakte E-Zigaretten, Pod-Systeme oder Einweggeräte verwendet wird.

Was ist eine E-Shisha?

E-Shishas funktionieren ebenfalls über das Erhitzen beziehungsweise Verdampfen entsprechender Flüssigkeiten.

Für Minderjährige macht diese Bezeichnung keinen entscheidenden Unterschied: Die gesetzlichen Jugendschutzvorschriften gelten für diese Produktgruppen.

Was gilt für Vapes ohne Nikotin?

Auch hier gilt die Altersgrenze von 18 Jahren.

Der Aufdruck „0 mg Nikotin“ bedeutet lediglich, dass das betreffende Liquid kein Nikotin enthält. Daraus folgt keine Ausnahme vom Jugendschutz.

Deshalb dürfen auch nikotinfreie Vapes nicht an Kinder oder Jugendliche abgegeben werden.

Darf man eine Vape an Minderjährige verschenken?

Beim Jugendschutz ist nicht nur ein klassischer Verkauf an einer Ladenkasse relevant. Entscheidend ist auch die Abgabe an Minderjährige.

Erwachsene sollten E-Zigaretten und Vapes deshalb nicht an Kinder oder Jugendliche weitergeben oder verschenken.

Der Jugendschutz soll gerade verhindern, dass Minderjährige über andere Wege Zugang zu entsprechenden Produkten erhalten.

Seit wann sind Vapes in Deutschland ab 18?

Die Regelungen des Jugendschutzgesetzes wurden im Jahr 2016 ausdrücklich auf elektronische Zigaretten und elektronische Shishas ausgeweitet.

Damit wurde klargestellt, dass die Jugendschutzbestimmungen auch für diese Produkte gelten – einschließlich nikotinfreier Varianten.

Seitdem gilt eindeutig: E-Zigaretten und E-Shishas gehören nicht in die Hände Minderjähriger.

Was sollten Eltern über Vapes wissen?

Moderne Vapes können klein sein und sich optisch deutlich von klassischen Zigaretten unterscheiden. Hinzu kommen zahlreiche Geschmacksrichtungen und einfach zu bedienende Geräte.

Das kann dazu führen, dass Jugendliche die gesundheitlichen Risiken unterschätzen.

Für Eltern ist deshalb wichtig zu wissen: Eine nikotinfreie Vape ist nicht automatisch harmlos und die gesetzlichen Jugendschutzbestimmungen gelten auch für Produkte ohne Nikotin.

Bei nikotinhaltigen Produkten kommt zusätzlich das Abhängigkeitspotenzial von Nikotin hinzu.

Fazit: Vapes sind in Deutschland ab 18

Die Antwort auf die Frage „Ab welchem Alter darf man vapen?“ ist für Deutschland eindeutig:

Vapes und E-Zigaretten dürfen erst ab 18 Jahren an Verbraucher abgegeben werden.

Das gilt sowohl für nikotinhaltige als auch für nikotinfreie Produkte.

Grundlage ist insbesondere § 10 des Jugendschutzgesetzes. Die Vorschriften gelten sowohl im stationären Handel als auch für den Versandhandel.

mediCig richtet sein Angebot ausschließlich an Erwachsene und unterstützt einen verantwortungsvollen Umgang mit E-Zigaretten.

Quellen und weiterführende Informationen

Zuletzt geprüft: September 2026. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung dar.

Ab welchem Alter darf man Vape rauchen? Hier die wichtigsten FAQs zu diesem Thema

Häufige Fragen zum Mindestalter bei Vapes.

In Deutschland gelten Vapes und E-Zigaretten für Erwachsene ab 18 Jahren. Die Abgabe an Kinder und Jugendliche ist verboten.
Nein. Auch nikotinfreie Vapes und E-Zigaretten fallen unter die Regelungen des Jugendschutzgesetzes und dürfen nicht an Minderjährige abgegeben werden.
Nein. Händler dürfen Vapes und E-Zigaretten nicht an Personen unter 18 Jahren abgeben.
Nein. Das Jugendschutzgesetz verbietet das Angebot und die Abgabe entsprechender Produkte an Kinder und Jugendliche auch im Versandhandel.
Ja. Auch nikotinfreie elektronische Zigaretten und E-Shishas unterliegen den Jugendschutzvorschriften. Entscheidend ist daher nicht allein, ob Nikotin enthalten ist.
Die gesetzlichen Jugendschutzvorschriften sollen die Abgabe entsprechender Produkte an Minderjährige verhindern. Vapes und E-Zigaretten sollten deshalb nicht an Kinder oder Jugendliche weitergegeben werden.
Der Gesetzgeber schützt Kinder und Jugendliche vor gesundheitlichen Risiken und einer möglichen frühen Nikotinabhängigkeit. Auch nikotinfreie Vapes gelten nicht als gesundheitlich unbedenkliche Produkte.
Nikotinhaltige Flüssigkeiten für entsprechende E-Zigaretten dürfen in Deutschland maximal 20 mg Nikotin pro Milliliter enthalten. Für Nachfüllbehälter und Tanks beziehungsweise Kartuschen gelten zusätzlich gesetzliche Volumengrenzen.
Für die Altersbeschränkung spielt die umgangssprachliche Bezeichnung keine entscheidende Rolle. Die gesetzlichen Regelungen erfassen elektronische Zigaretten und elektronische Shishas ausdrücklich.
Nein. Nikotinfrei bedeutet lediglich, dass kein Nikotin enthalten ist. Beim Dampfen werden dennoch Aerosole inhaliert. Nikotinfrei ist daher nicht automatisch gleichbedeutend mit gesundheitlich unbedenklich.